"Es ist besser, Ehrungen zu verdienen und nicht geehrt zu sein, als geehrt zu sein und es nicht zu verdienen."
Mit diesem Zitat von Mark Twain (1835 - 1910) eröffnete Kreisschiedsrichterobmann Sebastian Schaab den Abend. Es war das erste Mal, dass die
Kreisschiedsrichtervereinigung Darmstadt ihre verdienten Schiedsrichter mit einer eigenen Veranstaltung würdigte - abseits vom Trubel einer regulären
Pflichtsitzung, um ihnen so die verdiente Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen.
"Ihr Alle," so fuhr Schaab fort, "die Ihr heute eine Ehrung - sei es für langjährige Schiedsrichtertätigkeit oder für eine bestimmte Anzahl an
Spielleitungen - erhalten werdet, habt diese Ehrungen verdient, weil Ihr Euch in den letzten Jahren und Jahrzehnten dem schönsten Hobby der Welt
verschrieben habt. Im Gegensatz zu anderen, die sich an der Tätigkeit des Schiedsrichters versucht haben, dann aber schnell einsehen mussten oder zum
Einsehen gebracht werden mussten, dass sie überfordert sind, habt Ihr Euch etabliert und gehört somit zur Spitze der Vereinigung. Es ist keine
Selbstverständlichkeit, diesem Hobby zehn, 15, 20, 30, 35 oder 45 Jahre nachzukommen bzw. zwischen 500 und 3200 Spiele geleitet zu haben. Wenn ich in
diesen Raum schaue, sehe ich allein bei denjenigen, die eine Ehrung für Spielleitungen erhalten, 17400 Spiele vor mir. Eine stolze Zahl!"
Bevor er mit der Ehrung der Schiedsrichter begann, bedankte sich Schaab bei denjenigen, die den Abend ermöglicht haben: Finanziell ist das der
Freundeskreis, organisatorisch der Vergnügungsausschuss, der gegen Ende des Jahres wieder einmal viel zu tun hat: Begonnen beim Alt-SR-Treffen im
September über diesen Ehrungsabend bis hin zum Jahresabschlussessen liegen in drei Monaten drei Veranstaltungen. Schließlich galt sein Dank Hans-Jürgen
Becker, der in gewohnter Manier die Statistiken ergänzt und die Ehrungen zusammengestellt hatte, sowie Helmut Ziegler, der - ebenso traditionell - die
Urkunden erstellt hatte.
Hier nun ein paar Eindrücke von der Veranstaltung: