Umgang mit Spielansetzungen
in der Saison 2009/2010


I. Allgemein gilt:

  1. Schiedsrichter, die weder eine theoretische noch eine praktische Leistungsprüfung absolviert haben, erhalten keine Ansetzungen. 
  2. Eine jeweils aktuelle Liste, aus der hervorgeht, welche Schiedsrichter die Leistungsprüfung (in welchen Teilen) absolviert haben, ergeht monatlich aktualisiert an die Einteiler. Für die Ansetzung ist ausschließlich diese Liste verbindlich.
  3. Es kann nicht sein, dass Schiedsrichter ohne komplett absolvierte Leistungsprüfung am Saisonende mehr Spiele haben als Schiedsrichter mit selbiger. 
  4. Alle Ansetzungen erfolgen von oben nach unten. Konkret heißt das, dass z.B. ein Schiedsrichter, der im Aktivenbereich angesetzt wird, an einem Aktivenspieltag nicht im Jugendbereich eingeteilt werden kann, bis die Einteilung der Aktivenspiele erfolgt ist. Hintergrund: Im DFBnet sind Schiedsrichter, die vormittags eingeteilt sind, für nachmittags gesperrt. Eine Überprüfung für jeden Einzelfall, ob er abgemeldet oder vormittags im Einsatz ist, ist nicht leistbar.

II. Vorbereitungs- und Freundschaftsspiele:

  1. In allen Bereichen werden zu diesen Spielen ausschließlich Schiedsrichter eingeteilt, die eine läuferische Leistungsprüfung absolviert (= nicht zwingend bestanden!) haben.
  2. In absoluten Notfällen (und nur dann, d.h. alle Schiedsrichter mit absolvierter läuferischer Leistungsprüfung sind angesetzt bzw. haben sich abgemeldet bzw. sehr kurzfristige Ansetzung)sind Abweichungen möglich.
  3. Vor der Ansetzung eines Schiedsrichters ohne läuferische Leistungsprüfung ist Rücksprache mit dem KSO aufzunehmen.

III. Meisterschaftsspiele:

A. Herren:

  1. KOL, Kreisligen A und B: komplett absolvierte und erfolgreich bestandene Leistungsprüfung erforderlich. Über Ausnahmen bzgl. der Laufzeit wegen des Alters entscheidet der KSA bzw. KSO.
  2. Kreisligen C und D: bestandener Theorieteil (= lt. Absprache mit den KSOs der Region ab 20 Punkten) erforderlich, praktische Leistungsprüfung "im Rahmen". Der "Rahmen" wird im Einzelfall durch KSA bzw. KSO festgelegt.

B. Jugend:

  1. A- und B-Junioren: bestandener Theorieteil (= lt. Absprache mit den KSOs der Region ab 20 Punkten) erforderlich, praktische Leistungsprüfung "im Rahmen".
  2. C- und D(Langfeld)-Junioren: Theorieteil und läuferischer Teil "im Rahmen".
  3. D(Kleinfeld)- und E-Junioren: Theorieteil "im Rahmen", keine Vorgabe für den läuferischen Teil.

C. Alte Herren und SoMa:

  1. Langfeld: absolvierter Theorie- und Praxisteil
  2. Kleinfeld: absolvierter Theorieteil

D. Frauen (GL/KOL:

  1. bestandener Theorieteil, läuferischer Teil "im Rahmen"

IV. Umgang mit Rückgaben:

  1. Rückgaben sind seitens der Schiedsrichter durch frühzeitige Abmeldungen zu verhindern.
  2. Jede Rückgabe ist im DFBnet als solche zu kennzeichnen ("zurückgegeben") und der Grund der Abmeldung ist anzugeben.
  3. Zwecks Übersicht wird eine Tabelle angelegt, die von allen Einteilern genau zu führen ist. Die Tabellen sind dem KSO jeweils zum 5. eines Monats für den Vormonat zu übermitteln. Leider ist andernfalls nicht nachvollziehbar, um welche Spiele es sich konkret gehandelt hat.
  4. Schiedsrochter, bei denen eine erhöhte Rückgabequote festgestellt wird, werden im nächsten Ansetzungszeitraum nur in Notfällen berücksichtigt (Ausnahmen bilden Krankheiten/Verletzungen) bzw. werden ab wiederholter Rückgabe sofort von ihren Spielen abgezogen.
  5. Betroffene Schiedsrichter werden durch den jeweiligen Einteiler/KSO informiert.

V. Umgang mit Spielausfällen:

  1. Spiele werden Schiedsrichtern dann als Spielleitungen angerechnet, wenn sie weniger als 24 Stunden vor Spielbeginn abgesagt werden. Hierzu muss der jeweilige Einteiler dem Schiedsrichter unter den Freihalteterminen einen Freihaltetermin als "Einsatz anrechenbar" an dem Tag hinzufügen, an dem das Spiel hätte stattfinden sollen. Als Begründung soll die Spielklasse und die Paarung (z.B. D-Jun, KL, TSG 46 DA – GW DA) angegeben werden, so dass jederzeit ersichtlich ist, um welches Spiel es sich gehandelt hat.
  2. Bricht ein Schiedsrichter ein Spiel ab bzw. pfeift er aus Witterungsgründen nicht an, ist dieses in der Regel nicht gesondert zu vermerken, weil das DFBnet solche Spielausfälle (, die die Vereine einpflegen müssen,) automatisch als Einsatz für den Schiedsrichter wertet.

VI. Fehlverhalten von Schiedsrichtern:

  1. Jegliches Fehlverhalten von Schiedsrichtern (Nichtbestätigen, verspätetes Bestätigen, unbegründete, kurzfristige Rückgaben, Nichtantreten etc.) ist dem KSO zeitnah mitzuteilen.
  2. Spielaufträge müssen von den Schiedsrichtern zeitnah nach der Einteilung bestätigt werden. Ist das nicht der Fall, behält sich der KSA vor, das entsprechende Spiel anderweitig zu besetzen. Konkret heißt das, dass nicht kurzfristig angesetzte Spiele, die bis am Abend des vierten Tages vor dem Spiel (Spiele am Sonntag = Mittwoch Abend) nicht bestätigt sind, umbesetzt werden.
  3. Besonders verwiesen wird auf die Leitung eines Spiels ohne Genehmigung (Regelung: Alle Freundschaftsspiele ab der C-Jugend sind bim KSA anzumelden. Der Leitung durch vereinseigene Schiedsrichter kann durch den jeweiligen Einteiler zugestimmt werden, sofern die unter II. genannten Bedingungen erfüllt sind.)

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