Während des Jahrestreffens der Alt-Schiedsrichter Ende letzten Jahres hatte Rainer Kumme die zündende Idee: Warum nicht die Kreisleistungsprüfung
aufwerten, indem sie um ein Familienfest erweitert wird - angelehnt an die positiven Erfahrungen mit dem Grillfest anlässlich der 90-Jahr-Feier der
Vereinigung vor zwei Jahren. Das haben KSA und Vergnügungsausschuss sofort aufgegriffen, am 27. Mai war Premiere: Nach langen Jahren beim TSV Pfungstadt
wechselte die Vereinigung vom Süden in den Norden des Kreises, zur SG Arheilgen. Mit der vereinseigenen Hütte auf dem Vereinsgelände und dem überdachten
Terrassenbereich mit Blick auf die Laufbahn fand man ideale Bedingungen vor - wir bedanken uns bei der SG Arheilgen herzlich für die Gastfreundschaft.
Eingeladen waren diesmal die Familienangehörigen, die bei Cola und Bratwurst ihre Partner, Väter oder Kinder auf der Laufbahn schwitzen sehen konnten.
Neu war auch die Durchführung der theoretischen Prüfung: Während Kreislehrwart Christian Ude sich im vergangenen Jahr bei der Korrektur der Bögen noch
auf wenige Exemplare beschränken konnte - der Rest waren Kopien, konnte dieses Jahr zum ersten mal in der Geschichte der Vereinigung eine Warteschlange
der Schiedsrichter beobachtet werden, die auf eine Möglichkeit warteten, ihren Bogen auszufüllen. Ude ließ immer nur so viele Kandidaten zu, wie der
Raum Platz bot, nach einer Viertelstunde kamen die nächsten dran.
Neben den eigenen Schiedsrichtern mit ihrem Anhang konnten die Darmstädter mit Werner Krautwurst auch den Kreispressewart mit seiner Frau begrüßen, sowie
zahlreiche Vertreter aus unseren Nachbarkreisen - es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Schiedsrichterfamilie auch kreisübergreifend intakt ist.
Irgendwann merken das vielleicht auch die eigenen Schiedsrichter: Es war ein kleiner Wermutstropfen, dass viele schon recht bald das Weite suchten. Aber das
kennen wir von Darmstadt, und vielleicht wird sich mit der Zeit herumsprechen, dass es sich auch in Darmstadt lohnen kann, ein generationenübergreifendes
kameradschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl der Schiedsrichterfamilie zu entwickeln. Ein äußerst vielversprechender Anfang ist gemacht, der erweiterte
Vergnügungsausschuss, der einen Riesenjob gemacht hat, war mit dem Anklang zufrieden.
Ein paar Eindrücke sollen Lust machen auf's nächste Jahr, wenn das Wetter uns hoffentlich erneut so untypisch hold sein wird wie in diesem Jahr.
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