Über den Verbands-Schiedsrichterausschuss hat uns eine Anfrage der Sporthochschule in Köln erreicht, die sich mit der Bitte um Weiterleitung an den DFB gewendet hat, der sich
wiederum über die Landesverbände an seine Schiedsrichter wendet.
"Sehr geehrte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter", schreibt Projektleiter Univ.-Prof. Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen
Sporthochschule in Köln, "im Auftrag des Bundesinstituts für Sportwissenschaft und in Abstimmung mit dem DFB führen wir eine Untersuchung zur Situation der Schieds- und
Kampfrichter/innen in Deutschland durch. Die Ergebnisse fließen in den Sportentwicklungsbericht für Deutschland ein. Die Befunde sollen helfen, die Situation der Schieds- und
Kampfrichter/innen in Deutschland zu verbessern.
Wir möchten Sie daher ganz herzlich bitten, sich an dieser Untersuchung zu beteiligen, welche in etwa 20 Minuten in Anspruch nehmen wird. Selbstverständlich werden alle Ihre
Angaben absolut vertraulich behandelt und es wird Anonymität gewährleistet. Die Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und nicht an Dritte
weitergegeben."
Wer diese Studie unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen.
Es ist Tradition, die Chronik der Vereinigung alle viel Jahre fortzuschreiben. Nachdem die Neuwahlen jetzt schon über ein halbes Jahr her sind, liegt die Chronik auf dem
aktuellen Stand vor - dazu leichter lesbar durch leichte, strukturierende Eingriffe.
zur Chronik
Über den HFV erreicht uns die Mitteilungen über Änderungen im neuen Release des DFBnet, das vergangene Nacht eingespielt wurde. Es betrifft zum einen Änderungen in der Ansicht der eigenen Spielaufträge im DFBnet, zum anderen Änderungen in der Bedienung des Spielbericht online. Beide Änderungen sind allerdings marginal und können hier nachgelesen werden.
Der Förderkader ist in die neue Saison gestartet. Das Verhalten in kritischen Situationen stand auf der Tagesordnung und wurde in Szenen auf dem Sportplatz in der Praxis geübt. Ein paar Eindrücke finden sie hier.
Der diesjährige Verbandstag des Hessischen Fußballverbandes hat viele Veränderungen auf allen Ebenen mit sich gebracht. Dass mit Stefan Reuß ein ehemaliger Spitzenschiedsrichter erwartungsgemäß den langjährigen Präsidenten Rolf Hocke an der Verbandsspitze abgelöst hat, ist da fast schon eine Randnotiz. Der HFV hat eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen bereitgestellt.
Nach der tollen Erfahrung in Odense beim HCA-Cup war es eigentlich schwer, noch einen weiteren Höhepunkt zu setzen. Doch die vier Tage beim Rey Cup - International
Football and Fun Festival - in Reykjavik waren tatsächlich ein absolutes Highlight. Michael Imhof (TSG Messel) berichten von diesem internationalen Jugendturnier ihn
der nördlichsten Hauptstadt Europas.
zum Bericht
Drei Schiedsrichter aus unserer Vereinigung hatten die Gelegenheit, bei einem gut besetzten Jugend-Turnier in Odense in Dänemark Spiele zu leiten. Wann
kommt man schon einmal dazu, gemeinsam mit Kollegen aus anderen Ländern bei einem U13/U14-Turnier aktiv zu sein, bei dem alle Spiele im Gespann absolviert
werden? Johannes Collatz (Spvgg. Seeheim-Jugenheim), Paul Wenzek (TSG Wixhausen) und Michael Imhof (TSG Messel) berichten von ihren Eindrücken.
zum Bericht
Manchmal braucht es neben der Welt der Pharmazie mit ihren Pillen, Salben und Ampullen auch einen angemessenen Ausgleich. Dr. Riem Hussein aus
Bad Harzburg ist Deutschlands einzige Fußball-Schiedsrichterin der 3. Liga der Herren.
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Viele Schiedsrichter haben gestern ihre jährliche Kreisleistungsprüfung abgelegt. Wer - z.B. angesichts des bevorstehenden langen Wochenendes - verhindert
war, hat die Möglichkeit, den Nachholtermin in unserem Kreis oder einen Termin in einem unserer Nachbarkreise wahrzunehmen. Die Termine sind
hier aufgelistet.
Einige Eindrücke von einer Leistungsprüfung im Regen finden Sie
hier.
Christoph Schröder, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit des Verbands-Schiedsrichterausschusses, hat uns eine Bitte des DFB weitergereicht: Ein Schiedsrichterkollege führt im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz eine Studie zum Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Medien durch. Wer Lust hat, sich an der Befragung zu beteiligen, die etwa zehn Minuten in Anspruch nimmt, kann das hinter diesem Link tun.
Auch in diesem Jahr fand wieder die freiwillige, zusätzliche Pflichtsitzung für Schiedsrichter statt, denen noch eine Sitzung zum Erreichen des Pflichtsolls gefehlt hat. Da sich dazu in den letzten Jahren stets nur sehr wenige Schiedsrichter eingefunden hatten, wurde in diesem Jahr im Rahmen der Pflichtsitzungen am 11. und 18. April und gleichlautend per Newsletter an alle Schiedsrichter vom 17. April darauf hingewiesen, dass eine Anmeldung zu dieser freiwilligen Veranstaltung erforderlich ist. Da sich tatsächlich auch nur zwölf Schiedsrichter angemeldet hatten, wäre es unverhältnismäßig gewesen, mit dieser kleinen Runde die komplette Lilienschänke zu blockieren. Daher wurde diese Sitzung dort bereits von vorneweg gar nicht angemeldet und die Sitzung fand in einem kleinen Seminarraum an anderem Ort statt, zu der die Schiedsrichter, die sich angemeldet hatten, per Mail eingeladen worden waren. Da leider versäumt wurde, diese letzte Information auch auf unserer Homepage zu veröffentlichen, sind nun wohl doch einige Schiedsrichter gestern gewohnheitsmäßig und ohne Anmeldung an's Böllenfalltor gefahren, um dann enttäuscht festzustellen, dass die Pflichtsitzung dort nicht stattfand. Das tut uns leid. Unsere Information per Newsletter und auf den Pflichtsitzungen hat wohl nicht jeden nachhaltig erreicht.
In seiner ersten Sitzung nach dem Kreisschiedsrichtertag hat sich der Kreisschiedsrichterausschuss konstituiert und um seine Beisitzer ergänzt. Nach acht
Jahren Kontinuität, haben sich jetzt einige bewährte Kräfte zurückgezogen und Platz für neue Mitarbeiter gemacht. So ersetzt David Wegmann Sebastian Schaab
als Kreisschiedsrichterobmann, der den Vorsitz des Gremiums nach acht Jahren abgegeben hat. Zuvor war er bereits drei Jahre als Lehrwart aktiv. Wegmanns
Stellvertreter bleibt wie bisher Marco Reibold. David Zinngrebe ersetzt Christian Ude als Kreislehrwart, der in den vergangenen acht Jahren für dieses Amt
verantwortlich zeichnete. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist weiter Michael Imhof zuständig. Als Beisitzer wurde neu Nils Hallstein berufen, der von Wolfgang
Wüst weite Teile der Ansetzung der aktiven Schiedsrichter übernimmt, der sich nach 18 Jahren Arbeit im Vorstand, davon acht Jahre an der Spitze der
Vereinigung, aus dem Gremium zurückgezogen hat. Ebenso neu im Kreisschiedsrichterausschuss ist Markus Heinrich, der Wegmann in Verwaltungsangelegenheiten
entlasten wird. Die genaue Aufgabenverteilung wird bis zum Beginn der neuen Saison festgelegt. Insbesondere die Ansetzung bleibt bis zum Ende der Runde in den
bewährten Händen von Sebastian Schaab und Wolfgang Wüst.
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Um ihre Spielberechtigung nachzuweisen, mussten sich Spieler bei der Passkontrolle schon bisher durch ihren Spielerpass ausweisen. Liegt dieser nicht vor,
ist die Vorlage eines Personalausweises, Führerscheins oder Reisepasses erforderlich. Asylbewerber und Flüchtlinge dürfen sich mit ihrer Duldung,
Aufenthaltserlaubnis, Bescheinigung über ihre Weiterleitung oder ihrem Aufenthaltstitel ausweisen. Im Jugendbereich sollen alle Mittel zur Feststellung der
Identität, wie z.B. die Bestätigung durch den Gegner oder Vertrauenspersonen oder die Unterschrift mit Geburtstdatum auf dem Spielbericht ausgeschöpft werden.
Gelingt dieser Ausweis nicht, verliert der Spieler seine Spielberechtigung. Der Schiedsrichter lässt den Spieler zum Spiel zu und dokumentiert die Art der
von der Vorlage des Spielerpasses abweichenden Legitimation oder der fehlenden Legitimation lückenlos im Spielbericht, d.h. insbesondere unter Angabe des
vorgelegten Ausweisdokumentes. Daran hat sich nichts geändert.
Neu ist, dass das Nachtragen von Spielern in die Spielerliste durch die Vereine nach der Vereinsfreigabe des Spielberichtes nur noch möglich ist durch die
entsprechende Mitteilung an den Schiedsrichter vor Spielbeginn. Diese Mitteilung soll schriftlich erfolgen. Der Schiedsrichter informiert den Gegner und
dokumentiert die Nachmeldung nach dem Spiel unter "besondere Vorkommnisse" im Spielbericht. Er nimmt keine Änderung an der Aufstellung mehr vor. Das gilt
analog für Änderungen an der Startaufstellung. Ein Spieler, der dem Schiedsrichter vor dem Spiel als solcher nicht bekannt ist, verliert seine
Spielberechtigung, wobei der Schiedsrichter ihn natürlich zum Spiel zulässt.
Sollte ein Spieler vor dem Spiel bei der "Gesichtskontrolle" nicht anwesend sein, muss er sich bei seiner Einwechslung mit seinem Spielerpass oder einen der
oben genannten Ersatzdokumente ausweisen. In diesem Fall soll der Schiedsrichter die Überprüfung im Zuge der Einwechslung an der Seitenlinie vornehmen.
Kurz bevor die Fastnachts-Saison ihren Höhepunkt erreicht, haben die Schiedsrichter ihren neuen Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gewählt.
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Dass wir besonders engagierte Schiedsrichter, die Vorbilder für andere sind, als Schiedsrichter des Jahres auszeichnen, ist inzwischen längst guter Brauch.
Der Freundeskreis der Schiedsrichter jetzt zum ersten Mal den Verein des Jahres ausgezeichnet. Damit bringen die Darmstädter Schiedsrichter ihren Dank und
ihre Anerkennung für das Engagement der Vereine im Interesse des Schiedsrichterwesens zum Ausdruck. Wer, wenn nicht wir Schiedsrichter, wissen, wie schwierig
es ist, Schiedsrichter zu gewinnen, die nicht nur gerne und engagiert ihrem Hobby nachgehen, sondern die dann auch noch für längere Zeit diesem Hobby treu
bleiben. Es gibt eine ganze Reihe von Vereinen, die sich in diesem Sinne besonders hervortun.
Einen von ihnen haben die Darmstädter Schiedsrichter im Rahmen der Rückrundenbesprechung der Kreisligen A bis D jetzt ausgezeichnet:
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35 Teilnehmer haben durchgehalten und sind zur Prüfung angetreten. Wie immer hat sich gezeigt, dass diese kein Selbstläufer ist und dass es eine nichttriviale Übung ist, den Lehrgang, der dieses Mal gemäß Vorgabe des Verbandes zum ersten Mal teilweise als Online-Lehrgang durchgeführt worden ist, erfolgreich zu bestehen. 17 Teilnehmer haben im ersten Durchgang bestanden. Herzlichen Glückwunsch, wir Schiedsrichter freuen uns auf Euch! Einige der anderen erhalten die Chance auf eine Wiederholungsprüfung. Gebt nochmal richtig Gas und taucht in das Regelwerk ein. Wir drücken Euch die Daumen!
Am 11. Januar hat der diesjährige Neulingslehrgang begonnen - mit vielen engagierten Anwärtern. Anders als in den Vorjahren sind in diesem Jahr zum
ersten Mal fast alle auch tatsächlich erschienen, die sich angemeldet haben, so dass der Lehrgangsraum, den uns einmal mehr dankenswerter Weise die TG
Bessungen zur Verfügung gestellt hat, mit 37 Teilnehmern randvoll ist. Positiv stimmt uns, dass in diesem Jahr die ganz jungen Kameraden nicht in der
Mehrzahl sind, die in ihren ersten Jahren im Alter von 12 oder 13 Jahren nur sehr schwer einsetzbar sind und dass wir stattdessen auf eine gesunde Mischung
von Jung-Schiedsrichtern und aktiven Anwärtern zurückgreifen können, die wir alle nur zu gut gebrauchen können, um unsere Spiele zu besetzen.
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