Diese Bilder waren 2015 auf der Bilderleiste der Homepage zu sehen:
Traditionell bildete der Jahresabschluss der Jung-Schiedsrichter den letzten offiziellen Termin der Kreisschiedsrichtervereinigung Darmstadt. Einige
Eindrücke finden Sie hier:
zum Bericht
Im März letzten Jahres hatte der Freundeskreis in seiner Mitgliederversammlung die Stiftung des Zukunftspreises der Darmstädter Schiedsrichter bekannt
gegeben. Ziel ist es, umsetzbare und potentiell gewinnbringende Ideen zu sammeln, wie das Bild der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit verbessert werden kann
und wie Schiedsrichter geworben und erhalten werden können. Mit diesen Fragestellungen befassen sich seit Jahren die Öffentlichkeitsmitarbeiter der hessischen
Kreisschiedsrichterausschüsse regelmäßig auf ihren Tagungen, ohne dass jemals bahnbrechende Ideen geboren worden wären. Warum also nicht die Frage auf mehrere
Schultern verteilen und alle Schiedsrichter, insbesondere die an der Basis fragen? Der Preis soll künftig - entsprechende Bewerbungen vorausgesetzt - jährlich
vergeben werden und ist mit 100 Euro dotiert.
|
Auch 2015 hat die Schiedsrichtervereinigung Darmstadt ihre Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet. Wie es seit Jahren Tradition ist, zeichnete der KSA
seine Vorbilder an Einsatz und Zuverlässigkeit aus. Dabei nimmt sich der KSA inzwischen die Freiheit heraus, von den Altersvorgaben abzuweichen, die seitens
des DFB bei der - einmaligen - Aktion 2011gesetzt worden waren. Seitdem fehlen dem DFB die etwa 100.000 Euro, die die Aktion bundesweit 2011 gekostet hatte,
man ist stattdessen damit beschäftigt, nachzuvollziehen, welche Wege Millionenbeträge im Vorfeld der WM-Vergabe für 2006 genommen haben...
Die Schiedsrichter des Jahres 2015 sind Gürbüz "Charly" Kurum als SOP ("Schiedsrichter ohne Perspektive") und Bruno Paul als "Oldie".
|
|
|
Zum fünften Mal fand der Ehrungsabend der Darmstädter Schiedsrichter außerhalb einer Pflichtsitzung statt. Obmann Sebastian Schaab beschäftigte sich
dabei mit der ursprünglichen Bedeutung von "Dank sagen".
zum Bericht
An einem Herbst-Wochenende wie aus dem Bilderbuch traf sich der Nachwuchs der Darmstädter Schiedsrichter zu einem intensiven Schulungswochenende im
Kreisjugendheim Ernsthofen. Patrick Ueckert berichtet von seinen Eindrücken, dazu gibt es einige Fotos zu sehen.
zum Bericht
Die Schiedsrichtervereinigung Darmstadt bietet ab dem 11. Januar 2016 ihren nächsten Ausbildungslehrgang für Schiedsrichteranwärter an. Anmeldungen sind online ab sofort möglich. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie im Anschreiben an die Vereine von Kreislehrwart Christian Ude.
Der KSA hat schon oft darauf hingewiesen, dennoch wird es immer wieder falsch gemacht: Wenn ein Spielerpass nicht vorliegt, muss der Schiedsrichter genau dokumentieren, mit welchem Dokument sich der Spieler ausgewiesen hat. Weder ist es ausreichend zu notieren, dass der Spieler, dessen Spielerpass fehlt, dem Schiedsrichter persönlich bekannt ist, noch reicht es aus zu notieren "Der Spieler hat sich ausgewiesen." oder "Ein Ausweis lag vor." Die detaillierte Anweisung kann unter Lehrwesen/Regeln in der Datei "Regeländerungen 2015" nachgelesen werden. Die Befolgung dieser Anweisungen hilft, unnötige Bestrafungen zu vermeiden.
Zum ersten Mal sind jetzt alle bisher erschienenen SR-Journals online. Klaus März hat die fehlenden Ausgaben 17, 33 und 36 - lang, lang ist's her - jetzt in finaler Fleißarbeit rekonstruiert bzw., wo das aufgrund des Alters der Dateien nicht mehr möglich war, gescannt. Vielen Dank für den Einsatz, fast 20 Jahre Schiedsrichtervereinigung Darmstadt sind damit jetzt lückenlos dokumentiert.
Selbstverständlich freuen wir uns über das große Interesse an der Schiedsrichtervereinigung Darmstadt seit der SV Darmstadt 98 den Sprung in die Fußball-Bundesliga geschafft hat. Aber weder der SV Darmstadt 98 noch die Darmstädter Schiedsrichter haben damit das Zaubern gelernt. Das Stadion fasst immer noch nur 17.000 Zuschauer und uns Schiedsrichtern werden pro Heimspiel vom SV 98 je 30 Ehrenkarten für Schiedsrichter zur Verfügung gestellt. Diese Karten werden am Spieltag vor Ort an die ersten 30 Schiedsrichter ausgegeben, die am Schiedsrichtereingang erscheinen. Der Kreisschiedsrichterausschuss nimmt weder Reservierungen entgegen, noch legt er Karten für besonders weitgereiste Kameraden zurück, noch stellt er Zelte für Übernachtungen vor dem Stadion bereit. Anrufe beim oder Emails an den KSA sind daher vollkommen überflüssig. Wir haben nur die Möglichkeit - und das tun wir gerne - allen Interessierten viel Erfolg zu wünschen - entweder beim regulären Erwerb einer Eintrittskarte oder am Schiedsrichtereingang. Und wir wünschen natürlich dem SV Darmstadt 98 viel Erfolg bei allen seinen Spielen in dieser Saison.
Die meisten der heute in Darmstadt aktiven Schiedsrichter haben ihn nie anders erlebt: Gefühlt ist Oliver Kause (SKG Ober-Beerbach) als
Gruppenligaschiedsrichter geboren. Doch in diesem Sommer schlägt erbarmungslos die Altergrenze zu: Im Alter von 50 Jahren muss Krause nach 29 Jahren die
Gruppenliga verlassen.
Ein Portrait.
|
Als Titelverteidiger oblag es der Vereinigung Darmstadt, in diesem Jahr die Regionalmeisterschaft der Schiedsrichtermannschaften auszurichten. Bis auf
unsere Freunde aus dem Odenwald, die an diesem Samstag von Personalproblemen geplagt waren, kamen alle anderen Vereinigungen ans Arheilger Mühlchen, um den
diesjährigen Regionalmeister zu küren.
|
Der erste Termin der alljährlichen Kreisleistungsprüfung der Schiedsrichter war rege besucht. Einmal im Jahr müssen die Schiedsrichter ihre
Leistungsfähigkeit theoretisch und läuferisch nachweisen. Denn es gilt: Kein Nachweis, keine Spielleitungen. Die Spieler trainieren ja auch...
Hier finden Sie ein paar Eindrücke.
Besser spät als nie: Im Rahmen der Pflichtsitzung der aktiven Schiedsrichter bedankte sich der Kreisschiedsrichterausschuss bei Wolfgang Hofmann, der seit
dem Aufstieg der Lilien in die dritte (!) Liga am Böllenfalltor die Schiedsrichterkasse betreut. Das ist ein Job, der - man soll es kaum glauben - immer wieder
mit viel Ärger verbunden ist, weil es - und auch das ist im Grunde nicht zu fassen - immer wieder einzelne Schiedsrichter gibt, die bei freiem Eintritt zu
einem Spiel einer Spitzenmannschaft der zweiten Bundesliga nicht bereit sind, ihre Vereinigung mit einem Sportgroschen zu unterstützen, und die es auch nicht
einsehen wollen, dass das Kontingent an Freikarten für Schiedsrichter begrenzt ist. Um so dankbarer ist der Schiedsrichterausschuss, dass sich Wolfgang
Hofmann alle zwei Wochen mit der ihm eigenen Engelsgeduld dieser Herausforderung stellt.
|
Im Jahr des Schiedsrichters 2015 stiftet der Freundeskreis der Darmstädter Schiedsrichter den Zukunftspreis der Schiedsrichter des Fußballkreises Darmstadt. Er
verfolgt damit das Ziel, die Attraktivität des Schiedsrichterwesens zu steigern.
Preiswürdig sind Maßnahmen und Ideen, die
Der Preis ist mit 100 Euro dotiert und wird jährlich vergeben. Der Freundeskreis behält sich vor, den Preis pro Jahr mehrfach oder gar nicht zu vergeben.
Maßgeblich für die Bewertung der eingereichten Vorschläge ist ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft der Vorstand
des Freundeskreises. Der Kreisschiedsrichterausschuss wird beratend hinzugezogen. Abgabeschluss für die Bewerbung ist der 31. Oktober, die Preisverleihung
erfolgt im Rahmen der Pflichtsitzung der aktiven Schiedsrichter im Dezember.
Teilnahmeberechtigt sind alle Schiedsrichter des Kreises Darmstadt sowie alle Mitglieder der Fußballabteilungen von Vereinen des Kreises Darmstadt.
Nicht teilnahmeberechtigt sind die Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses sowie der Vorstand des Freundeskreises, der Stiftungsrat und der Treuhänder
der Stiftung.
Viel Spaß beim Generieren vieler origieller Ideen!
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion hat der Hessische Fußballverband die bei den Schiedsrichtern bereits seit Jahren verankerte Kampagne "Nein! zu
Diskriminierung und Gewalt" auch für die Vereine geöffnet. Ab sofort können Vereine, die Interesse haben, ebenfalls ein Zeichen zu setzen, sich mit dem
Fair-Play-Forum des Verbandes in Verbindung setzen, das die Inhalte den Mannschaften dann im Rahmen kurzer Workshops näher bringt.
|
|
Eine große Ehre wurde dem Freundeskreis der Schiedsrichter in diesen Tagen zuteil: Die Sparkasse Darmstadt zeichnete den Verein in Anerkennung seines
ehrenamtlichen Engagements mit dem Anerkennungspreis des Ludwig-Metzger-Preises aus. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert und wurde am 10. März im Rahmen
einer würdigen Feierstunde im Foyer der Hauptgeschäftsstelle am Luisenplatz in Darmstadt vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Sparkasse, Darmstadts
Oberbürgermeister Jochen Partsch, und seinem Stellvertreter, dem Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Klaus Peter Schellhaas, übergeben. Beide dankten
dem Vorstand stellvertretend für alle Schiedsrichter für ihr kontinuierliches Engagement im Dienste der Gesellschaft.
Wir freuen uns riesig über diese Anerkennung der Arbeit von uns Schiedsrichtern und bedanken uns bei der Sparkasse Darmstadt sehr herzlich für diese
Auszeichnung!
|
|
Um Coachings von Nachwuchsschiedsrichtern noch intensiver und effektiver gestalten zu können, hat der Freundeskreis auf Wunsch des
Kreisschiedsrichterausschusses eine Videokamera nebst Stativ angeschafft. Damit kann den Schiedsrichtern viel eindringlicher vor Augen geführt werden,
wie sie auf dem Platz wirken und an welchen Aspekten sie arbeiten müssen. Auch im Bereich der Assistentenaus- und -fortbildung soll die Kamera fortan
gewinnbringend zum Einsatz kommen.
|
Die Darmstädter Schiedsrichter trauern um ihr Ehrenmitglied Hans Hammel (SKV Rot-Weiß Darmstadt).
|
In dem Räumlichkeiten des SV Germania Eberstadt fand die diesjährige Rückrundenbesprechung auf Kreisebene statt. Kreisfußballwart Michael Sobota konnte
eine vergleichsweise ruhige Saison konstatieren. Sorgen bereiten ihm die Rückzüge von bisher zwei Mannschaften aus dem Spielbetrieb und einige Spielausfälle
aufgrund nicht angetretener Mannschaften. Für die Schiedsrichter dagegen hatte er ein Lob: "Die Leistungen der Schiedsrichter sind eine positive Erfahrung!"
so Michael Sobota wörtlich.
|
Wie immer bildet die Schiedsrichtervereinigung Darmstadt auch in diesem Jahr seit Mitte Januar interessierte Anwärter aus. Zum ersten Mal seit vielen Jahren
ist der Neulingslehrgang für Trainer keine Pflichtveranstaltung mehr, so dass die Teilnehmer, wenn sie ihre Prüfung bestehen, dem Schiedsrichterwesen zur
Verfügung stehen. Ein weiterer Aspekt, der uns hoffen lässt: Nachdem im vergangenen Jahr nur neun Anwärter der Kreisvereine den Weg in den verlängerten
Haardtring gefunden haben, konnten wir in diesem Jahr 19 Interessierte aus dem eigenen Kreis begrüßen. Wir wünschen allen viel Erfolg bei der vor ihnen
liegenden Prüfung.
|